Mit den guten Vorsätzen für das neue Jahr ist es doch wie mit dem Kleiderschrank aufräumen: die Lieblingsteile dürfen bleiben, während andere weichen müssen. Der neu geschaffene Platz im Schrank wartet schliesslich darauf, mit neuen Must-Haves gefüllt zu werden. So ist das auch mit den Vorsätzen.

Jahr für Jahr, wenn der Schlemmer-Marathon nach Weihnachten endlich sein Ende findet und Silvester bereits vor der Tür steht, kommen wir nicht umhin, uns mit den allgegenwärtigen, heiss diskutierten Vorsätzen für das neue Jahr zu konfrontieren. Doch bevor wir uns neue Massstäbe setzen, gehen wir unsere imaginäre Liste im Kopf durch, was denn nochmal die letzten Ziele gewesen waren. Und ob wir sie denn auch eingehalten haben. Wir streichen also diejenigen, die nicht erfüllt wurden oder werden konnten, behalten die bei, die sich bewährt haben und fügen ein paar neue hinzu, die wir gerne im neuen Jahr umsetzen möchten. So auch bei mir.

Meine Vorsatz-Liste war eigentlich nie lang. Und schon gar nicht gefüllt mit Dingen, bei denen ich von vornherein wusste, dass ich sie nicht umsetzen konnte. Utopische Dinge wie „gut kochen lernen“ oder „ein Buch schreiben“. Letzteres würde ich trotzdem gerne in meinem Leben schaffen, aber nicht als Vorsatz. Und was das Kochen anbelangt, so habe ich mich seit den Kindern schon deutlich verbessert, aber „gut“ würde ich das immer noch nicht nennen. Man kann es essen.

Nun, für das neue Jahr 2020 und der damit willkommenen neuen Dekade, habe ich mir tatsächlich ein paar Vorsätze zurechtgelegt, die ich sowohl als Mama, aber auch als Ehefrau und last but not least als Yasmin umsetzen möchte. Einige davon bin ich bereits am einfädeln, andere stehen noch bei 0. Mal sehen, was das Fazit im Dezember 2020 ausfallen wird. Und hier kommen sie:

Meine Neujahrsvorsätze 2020

  • Für mich:
    • regelmässiger reiten gehen mit Aramis
    • einen Photoshop-Kurs absolvieren
    • eine gute Balance zwischen Familie und Job finden
  • Für ihn und mich:
    • 1x im Monat eine Date Night mit meinem Mann
  • Für meine Kinder:
    • Zeit schenken, Abenteuer erleben und viel gemeinsam lachen
    • einen Baby-Schwimmkurs mit Mama und Papa besuchen
  • Einrichtungsprojekt Terrasse: Boden erneuern und neu einrichten
  • Einrichtungsprojekt Eltern-Stockwerk: fertig einrichten und dekorieren
  • Patientenverfügung und Vorsorgeauftrag aufsetzen und mit den bevollmächtigten Personen besprechen

Ihr seht, die Liste ist überschaubar. Und doch sind mir alle Punkte im einzelnen wichtig. Die einen mehr, die anderen weniger. Wer nun die Augenbraue beim letzten Punkt hochgezogen hat, den kann ich beschwichtigen. Es geht mir gut, uns allen. Trotzdem ist es mir ein Anliegen, vorzusorgen. Man weiss ja nie…

In diesem Sinne: Happy New Year euch allen <3